Natürlich braucht man diesen Mann nicht mehr vorzustellen.
Richard Kruspe hat mit
Rammstein erreicht, was den meisten Musikern verwehrt bleibt: Platinalben, internationale Tourneen in nahezu sämtlichen Ländern der Erde, die Anerkennung des Feuilletons ebenso wie die Zigtausender Fans. Doch es gibt noch einen anderen
Richard Kruspe als den, der bei
Rammstein im Rampenlicht steht. Auf dem 2007 erschienenen Debüt seines Solo-Projekts
Emigrate überraschte der Gitarrist erstmals als facettenreicher Sänger düstermelancholischer Industrial- und Metal-Songs.
Kruspe erweiterte sein musikalisches Spektrum – und stieg mit
“Emigrate” auf Anhieb in die Top Ten der deutschen Charts ein. Bereits damals war für
Kruspe klar, dass
Emigrate keine Eintagsfliege bleiben sollte. Zu viel Spaß hatte ihm die Arbeit im lockeren Verbund mit dem Gitarristen und Produzenten
Olson Involtini sowie
Arnaud Giroux (Bass) gemacht. “
Ich kann gar nicht so genau sagen, warum, aber irgendwie wollte ich immer mindestens zwei Emigrate-Platten machen”, sagt
Kruspe. Nun ist es soweit: Am
24. Oktober 2014 erscheint mit
“Eat You Alive” der erste Vorgeschmack aus dem lang erwarteten zweiten
Emigrate-Album
“Silent So Long” (VÖ. 14.11.).
Neben den bewährten Mitstreitern
Involtini und
Giroux, sowie dem Schlagzeuger
Mikko Sirén konnte
Kruspe für die Produktion des Albums aus einem beeindruckenden Pool internationaler Top-Stars und Kollegen schöpfen, deren Mitwirkung das Album zu einem Hard-Rock-Jam der Sonderklasse werden ließ, wie es ihn so noch nicht gegeben hat. So geben sich auf
“Silent So Long” Lemmy Kilmister von
Motörhead,
Marylin Manson, Jonathan Davis von
Korn und
Peaches das Mikro in die Hand.
“Der Grundgedanke bei Emigrate ist, mit neuen Leuten zu arbeiten, ungewohntes Terrain zu betreten, andere Welten zu entdecken”, sagt
Kruspe. Doch auch wenn der Teamgedanke bei
Emigrate im Vordergrund steht, ist es am Ende vor allem
Richard Kruspes Stimme, die das vielseitige Werk zusammenhält: Der Gitarrist ist in den vergangenen Jahren als Sänger deutlich gereift, er hat an Struktur, Charakter und Dringlichkeit gewonnen.
Auf Facebook kann man ab sofort in das Album hineinhörenHier gibt es einen Making-Of-Clip zu “Silent So Long”http://www.universal-music.de/emigrate/homeAnsprechpartner:
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